Wann hast du dich das letzte Mal wirklich lebendig gefühlt?
Nicht einfach gut.
Nicht erfolgreich.
Nicht produktiv.
Sondern lebendig.
So richtig.
Mit diesem Gefühl:
Ich bin da.
Ich bin bei mir.
Ich bin mitten in meinem Leben.
Vielleicht musst du einen Moment darüber nachdenken.
Und vielleicht stellst du dabei fest, dass diese Momente schon eine Weile zurückliegen.
Wir haben gelernt, Gesundheit zu messen.
Blutwerte.
Blutdruck.
Gewicht.
Beweglichkeit.
Schlaf.
Fitness.
Alles wichtige Dinge.
Natürlich.
Doch stell dir einmal vor, dein Körper wäre vollkommen gesund.
Keine Schmerzen.
Keine Einschränkungen.
Gute Blutwerte.
Du schläfst gut.
Du bist körperlich fit.
Und trotzdem stehst du morgens auf und fragst dich:
„Wofür eigentlich?“
Würdest du diesen Menschen als wirklich gesund bezeichnen?
Ich glaube, Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit.
Sie hat auch etwas damit zu tun, wie verbunden wir mit unserem eigenen Leben sind.
Mit uns selbst.
Mit unseren Gefühlen.
Mit dem, was uns wichtig ist.
Mit dem, was wir wirklich wollen.
Und manchmal auch mit dem, was wir längst nicht mehr wollen.
Denn du kannst äußerlich ein perfektes Leben führen.
Und dich innerlich trotzdem völlig falsch fühlen.
Du kannst alles erreicht haben.
Und trotzdem das Gefühl haben, dich selbst irgendwo auf dem Weg verloren zu haben.
Vielleicht kennst du diese Version von dir.
Die Version, die funktioniert.
Die Erwartungen erfüllt.
Die niemanden enttäuschen möchte.
Die Verantwortung übernimmt.
Die stark ist.
Die weitermacht.
Auch wenn sie eigentlich längst müde ist.
Auch wenn sie eigentlich Nein sagen möchte.
Auch wenn irgendwo tief in ihr ein leises Gefühl sagt:
„Das bin ich eigentlich gar nicht.“
Doch dieses Gefühl wird häufig überhört.
Denn irgendwann haben wir gelernt, was man von uns erwartet.
Und manchmal wird aus dem Leben, das wir leben möchten, das Leben, das wir glauben leben zu müssen.
Vielleicht mehr, als du denkst.
Jedes Mal, wenn du deine eigenen Bedürfnisse übergehst, brauchst du Energie.
Jedes Mal, wenn du etwas tust, das deinen tiefsten Werten widerspricht, musst du dich selbst ein Stück weit zurücknehmen.
Jedes Mal, wenn du ein „Nein“ fühlst und trotzdem „Ja“ sagst, entfernst du dich ein wenig von dir.
Einmal ist das kein Problem.
Aber immer wieder?
Dann wird aus einem einzelnen Moment irgendwann ein Lebensmuster.
Und irgendwann merkst du vielleicht nur noch:
Ich bin erschöpft.
Nicht unbedingt, weil du zu wenig tust.
Sondern vielleicht, weil du zu lange etwas getan hast, das nicht wirklich deins war.
Vielleicht betrachten wir unseren Körper viel zu häufig als etwas, das funktionieren muss.
Er soll leistungsfähig sein.
Schmerzfrei.
Schön.
Belastbar.
Doch dein Körper ist kein Werkzeug, das du möglichst effizient einsetzen musst.
Dein Körper ist dein Zuhause.
Und ein Zuhause möchte bewohnt werden.
Gespürt.
Wahrgenommen.
Geachtet.
Vielleicht ist deshalb eine der wichtigsten Fragen nicht:
„Was muss ich mit meinem Körper machen?“
Sondern:
„Wie gehe ich eigentlich mit meinem Körper um?“
Höre ich ihm zu?
Oder muss er erst laut werden, bevor ich ihn wahrnehme?
Wir haben gelernt, Gefühle einzuordnen.
Gut.
Schlecht.
Angenehm.
Unangenehm.
Erlaubt.
Unerwünscht.
Doch Gefühle verschwinden nicht einfach, nur weil wir sie nicht haben möchten.
Wut kann uns zeigen, dass eine Grenze überschritten wurde.
Traurigkeit kann uns zeigen, dass etwas Bedeutung hatte.
Angst kann uns auf etwas aufmerksam machen.
Freude kann uns zeigen, was uns wirklich berührt.
Deine Emotionen sind keine Gegner.
Sie sind Informationen.
Die Frage ist nicht immer:
„Wie werde ich dieses Gefühl los?“
Vielleicht lautet die bessere Frage:
„Was möchte dieses Gefühl mir zeigen?“
Die Seele.
Du kannst deinen Körper trainieren.
Du kannst deinen Verstand schulen.
Du kannst Wissen sammeln.
Aber deine Seele kannst du nicht mit einer To-do-Liste erfüllen.
Sie braucht etwas anderes.
Sinn.
Verbindung.
Wahrhaftigkeit.
Lebendigkeit.
Vielleicht kennst du Menschen, die materiell alles haben und trotzdem unzufrieden sind.
Und vielleicht kennst du andere, die viel weniger besitzen und trotzdem eine unglaubliche Lebendigkeit ausstrahlen.
Warum?
Weil Erfüllung nicht automatisch aus Besitz entsteht.
Jetzt wird es persönlich.
Was wolltest du einmal in deinem Leben machen?
Vielleicht wolltest du Musiker werden.
Oder schreiben.
Eine Weltreise machen.
Menschen helfen.
Ein Unternehmen gründen.
Etwas erschaffen.
Vielleicht wolltest du einfach frei sein.
Und dann kam das Leben.
Die Vernunft.
Die Verantwortung.
Die Erwartungen.
Und irgendwann kam dieses kleine Wort:
„Später.“
Doch weißt du, was an „später“ gefährlich ist?
Später ist kein Datum.
Später kann irgendwann sein.
Und irgendwann wird manchmal zu niemals.
Vielleicht gibt es deshalb einen Traum in dir, den du nicht wirklich aufgegeben hast.
Du hast ihn nur ganz tief in eine Schublade gelegt.
Mit einem kleinen Zettel darauf:
„Irgendwann.“
Vielleicht bist du heute nicht mehr der Mensch, der du mit 20, 30 oder 40 warst.
Das musst du auch nicht sein.
Du musst nicht zurück.
Du musst deinen alten Traum nicht exakt so leben, wie du ihn damals geträumt hast.
Vielleicht steckt unter diesem Traum etwas viel Tieferes.
Freiheit.
Kreativität.
Abenteuer.
Liebe.
Ausdruck.
Sinn.
Und vielleicht kannst du genau das heute wieder in dein Leben holen.
Auf deine Weise.
Mit deinen Erfahrungen.
Mit deinem heutigen Ich.
Denn GANZ gesund SEIN bedeutet für mich nicht, wieder der Mensch zu werden, der du einmal warst.
Es bedeutet:
bei dem Menschen anzukommen, der du heute wirklich bist.
Stell dir vor, du stehst vor einem Spiegel.
Aber dieser Spiegel zeigt nicht dein Gesicht.
Er zeigt dein Leben.
Er zeigt, wie du mit anderen Menschen umgehst.
Wie du mit dir selbst sprichst.
Was du fühlst.
Wovor du davonläufst.
Was du liebst.
Was du vermisst.
Welche Entscheidungen du getroffen hast.
Und welche du immer wieder aufgeschoben hast.
Welche Träume du gelebt hast.
Und welche du begraben hast.
Und dann schaust du hinein.
Ganz ehrlich.
Ohne Ausreden.
Ohne die Erwartungen anderer.
Und fragst dich:
Gefällt mir eigentlich, was ich hier sehe?
Vielleicht lautet die Antwort:
Ja.
Vielleicht lautet sie:
Nein.
Aber weißt du was?
Auch ein Nein ist kein Scheitern.
Es ist ein Anfang.
Denn du kannst nur etwas verändern, was du bereit bist wahrzunehmen.
Das Leben wird nicht plötzlich problemlos.
Du wirst weiterhin schwierige Phasen erleben.
Du wirst traurig sein.
Du wirst Schmerzen haben.
Du wirst Fehler machen.
Du wirst Menschen verlieren.
Du wirst manchmal nicht wissen, wie es weitergeht.
GANZ gesund SEIN bedeutet deshalb nicht, ein Leben ohne Probleme zu führen.
Vielleicht bedeutet es etwas viel Einfacheres:
Dich selbst inmitten deines Lebens nicht zu verlieren.
Deinen Körper zu spüren.
Deinen Gedanken zu vertrauen – und sie trotzdem zu hinterfragen.
Deine Gefühle zuzulassen.
Deine Werte zu kennen.
Und deinem Leben eine Richtung zu geben, die sich für dich stimmig anfühlt.
Körper.
Geist.
Seele.
Nicht als drei getrennte Schubladen.
Sondern als drei Perspektiven auf denselben Menschen.
Vielleicht ist das die ungewöhnlichste Frage, die ich dir heute stellen kann:
Was könntest du in deinem Leben weglassen?
Eine Verpflichtung.
Eine Erwartung.
Eine Rolle.
Eine Gewohnheit.
Ein „Ich muss“.
Ein „Das macht man eben so“.
Oder vielleicht sogar die Vorstellung, dass du erst etwas leisten musst, bevor du dein Leben wirklich genießen darfst.
Vielleicht braucht dein Leben nicht mehr.
Vielleicht braucht es weniger von dem, was dich davon abhält, du selbst zu sein.
Und jetzt möchte ich dich auf eine kleine Reise mitnehmen.
Stell dir vor, du bist 80 Jahre alt.
Du sitzt irgendwo und schaust auf dein Leben zurück.
Du siehst die schönen Momente.
Aber auch die schwierigen.
Du siehst die Menschen.
Die Entscheidungen.
Die Chancen, die du genutzt hast.
Und die, die du verstreichen lassen hast.
Und dann stellst du dir eine Frage:
Habe ich wirklich gelebt?
Nicht:
War ich erfolgreich?
Nicht:
War ich perfekt?
Nicht:
Haben mich alle gemocht?
Sondern:
War ich wirklich da?
Nicht nur länger zu leben.
Sondern lebendiger.
Nicht nur den Körper am Leben zu halten.
Sondern Körper, Geist und Seele miteinander zu verbinden.
Nicht ständig darum zu kämpfen, niemals krank zu werden.
Sondern das Leben zu erfahren.
Zu spüren.
Zu gestalten.
Zu lieben.
Zu leben.
Denn vielleicht geht es im Leben gar nicht darum,
dem Leben mehr Jahre zu geben.
Vielleicht geht es darum,
den Jahren mehr Leben zu geben.
Wenn dein Leben heute ein Spiegel wäre:
Würdest du dich darin wiedererkennen?
Nicht die Version von dir, die andere erwarten.
Nicht die Version, die du irgendwann gelernt hast zu spielen.
Sondern wirklich dich.
Mit deinen Wünschen.
Mit deinen Grenzen.
Mit deinen Gefühlen.
Mit deinen Träumen.
Mit allem, was dich ausmacht.
Und wenn du dabei etwas entdeckst, das dir nicht gefällt:
Dann ist das kein Grund, dich zu verurteilen.
Es ist ein Anfang.
Denn solange du atmest, ist deine Geschichte nicht vorbei.
Vielleicht gibt es etwas, das du schon lange tun möchtest.
Einen Menschen, den du anrufen möchtest.
Eine Grenze, die du setzen möchtest.
Eine Entscheidung, die du längst kennst.
Ein lange verdrängtes Ja.
Oder ein längst überfälliges Nein.
Vielleicht gibt es einen Traum, den du wieder aus der Schublade holen darfst.
Nicht irgendwann.
Jetzt.
Denn dein Leben wartet nicht darauf, dass du irgendwann mehr Zeit hast.
Es wartet darauf, dass du wieder ganz da bist.
Bei dir.
In deinem Leben.
GANZ gesund SEIN.
In meiner aktuellen Podcastfolge „Anatomie des Lebens“ gehe ich noch tiefer auf die Frage ein, was GANZ gesund SEIN für mich bedeutet.
Ich spreche über die Verbindung von Körper, Geist und Seele, über Lebendigkeit, über unsere Träume und über die Frage, die vielleicht wichtiger ist als jede Messung unserer körperlichen Gesundheit:
Habe ich wirklich gelebt?
Vielleicht findest du in der Folge nicht die nächste Methode.
Vielleicht findest du etwas viel Wertvolleres:
einen Gedanken, der dich wieder mit deinem eigenen Leben verbindet.
🎧 Jetzt die neue Folge von „Anatomie des Lebens“ hören.
Und vielleicht nimmst du heute nur diesen einen Gedanken mit:
Begrabe deine Träume nicht, nur weil das Leben dir irgendwann erzählt hat, dass du sie nicht mehr leben darfst.
Denn du musst nicht wieder der Mensch werden, der du einmal warst.
Du darfst der Mensch werden, der du heute wirklich bist.
Bleib gesund.
Denn alles andere ist krank.
ÜBER DEN AUTOR

Volker Pukrop
Volker Pukrop ist Experte für Energiemedizin und hat bereits zahlreichen Menschen geholfen, indem er durch seine ganzheitliche Betrachtungsweise aus der Anatomie des Lebens© und in Verbindung mit Techniken wie dem von ihm entwickelten FlowMotion© Konzept hinter die Kulissen von Krankheiten blickt, statt nur Symptome zu verwalten. In diesem Blog erfährst du mehr über seine Expertise und Sichtweise..
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